Ogrosen
Das alte Straßendorf wurde urkundlich erstmals 1346 im amtlichen Kirchenverzeichnis als Ogroze erwähnt. Der Name wurde 1449 als zcu Ogrosen und 1570 zur Oggroß erwähnt. Die niedersorbische Namensvariante wurde 1761 als Hogrzna und 1843 in derselben Form und als Ogrozna erwähnt. Der sorbische Name für Ogrosen - Hogrozua – ist die altsorbische Bezeichnung für eine Schanze, eine Umzäunung mit geflochtenem Zaun.
Der Turm der Dorfkirche stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Schon im 10. Jahrhundert entstand in Ogrosen eine frühdeutsche Wehranlage.
Das Dorf hat eine Kirche, einen großen Park und zahlreiche Teiche. Weiterhin gibt es in Ogrosen ein Gut mit dazugehörigen Stallanlagen und Scheunen, die noch bis heute bewirtschaftet werden. Sowohl die Kirche als auch die Gutsanlage gehören zu den Baudenkmalen der Stadt Vetschau. Neben der Kirche befindet sich ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.





